Musikarchäologie

Mag. phil. Dr. phil. Beate Maria Pomberger

studierte Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien von 2003-2009 neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Sängerin und diplomierte mit Auszeichnung. Sie ist Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte. 2006 gründete sie den Arbeitskreis Musikarchäologie im Rahmen der ÖGUF. 2007 erfolgte die Gründung der VortragsKonzertreihe „Musik & Archäologie“ im Naturhistorischen Museum Wien. Ihr Doktorratstudium hat sie an der Universität Wien (Betreuer: PD Mag.rer.nat. Dipl.Ing. Dr. techn. Dr. phil. Peter Stadler, PD Dr. habil. Dil. Ing. Urs Leuzinger) mit Auszeichnung abgeschlossen (2009-2014). Ihr wissenschaftliches Interesse gilt vor allem der Musikarchäologie: Erforschung von prähistorischen Musikinstrumenten, ihrer Akustik und Rekonstruktion. 2016 allererste Lehrveranstaltung "Musikarchäologie" in Österreich an der Universität Wien gehalten.  


Publikationen

  • Pomberger 2005: Vorneolithische architektonische Strukturen in Palästina und dem Zweistromland. Unpublizierte Proseminararbeit, Universität Wien, 2005.
  • Pomberger 2009: Das urnenfelderzeitliche Gräberfeld von Mannersdorf am Leithagebirge. Online publizierte Diplomarbeit, Universität Wien, 2009.
  • Pomberger 2009a: Eine frühneolithische Gefäßflöte von Brunn am Gebirge, Archäologie Österreichs 20/2, 2009, 55-58.
  • Pomberger 2011: Trommeln in der Urgeschichte. Das Beispiel der älteren urnenfelderzeitlichen Keramiktrommeln aus Inzersdorf ob der Traisen, Niederösterreich. Archäologie Österreichs 22/2, 2011 34-43.
  • Pomberger 2014a: Die Gefäßflöten von Brunn am Gebirge/Flur Wolfholz - Rekonstruktion und Spielart. Online-Publikation 2014 (https://independent.academia.edu/BeateMariaPomberger)
  • Pomberger 2011: Trommeln in der Urgeschichte. Das Beispiel der älteren urnenfelderzeitlichen Keramiktrommeln aus Inzersdorf ob der Traisen, Niederösterreich. Archäologie Österreichs 22/2, 2011 34-43.
  • Pomberger 2014b: Glocken der römischen Kaiserzeit aus der Sammlung des Landesmuseums Burgenland. online-publizert_2014 (http://www.academia.edu)
  • Pomberger 2014: Wiederentdeckte Klänge. Musikinstrumente und Klangobjekte der Epochen Neolithikum, Bronzezeit, Eisenzeit und Römsiche Kaiserzeit im Gebeit zwischen der Salzach und dem Donauknie. Frequenzanalysen, Schallpegelmessungen, Reichweiten. Dissertation Universität Wien, 2014. - Im Druck!!!!
  • Pomberger 2014c: Forschungen zur Akustik der Prähistorie. (B. M. Pomberger, J. H. Mühlhans, Chr. Reuter), Archaeologia_Austriaca_Band_97-98_2014. 
  • Pomberger 2015: Ohne "Spiel" keine Entwicklung. VSAO-Journal ASAMC N5. 5 Oktober 2015, 32-36.
  • Pomberger/Mühlhans 2015: Der Kreisgraben - ein neolithischer Konzertsaal? Musikalisch-akustische Experimente im rekonstruierten Kreisgraben von Schletz. Archäologie Österreichs 26/2, 2015, 18-28. 
  • Pomberger im Druck: Signalpfeiferl aus drei Jahrtausenden in Niederösterreich. Akustische Untersuchungen an Originalen und Nachbauten. Festschrift für Clemens Eibner. Im Druck.
  • Pomberger 2016: Wiederentdeckte Klänge. Musikinstrumente und Klangobjekte vom Neolithikum bis zur römischen Kaiserzeit im mittleren Donauraum. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie, UPA BD. 280, Bonn 2016. (Teil 1)
  • Pomberger 2016a: Wiederentdeckte Klänge. Musikinstrumente und Klangobjekte vom Neolithikum bis zur römischen Kaiserzeit im mittleren Donauraum. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie, UPA BD. 280, Bonn 2016. (Teil 2 als  PDF unter https://www.academia.edu/21063254/Wiederentdeckte_Kl%C3%A4nge._Musikinstrumente_und_Klangobjekte_vom_Neolithikum_bis_zur_r%C3%B6mischen_Kaiserzeit_im_mittleren_Donauraum_Teil_2_UPA_Band_280 
  • Pomberger 2016b: The Development of Musical Instruments and Sound Objects from the Late Bronze Age to the La Tène Period in the Aerea between the River Salzach and the Danube Bend. In: B. Gediga/A. Grossman/ W. Piotrowsky (Hrsg): Europa zwischen 8 Jhd. bis 1. Jhd. v. u. Zeit.  MUZEUM ARCHEOLOGICZNE W BISKUPINIE Biskupińskie Prace Archeologiczne nr 11/POLSKA AKADEMIA NAUK – ODDZIAŁ WE WROCŁAWIU Prace Komisji Archeologicznej nr 21, Biskupin – Wrocław 2016, 45 - 76.

(Artikeln auch unter https://www.academia.edu)

Forschungsprojekte:

  • 2010-1014: Wiederentdeckte Klänge.  Wiederentdeckte Klänge. Musikinstrumente und Klangobjekte der Epochen Neolithikum, Bronzezeit, Eisenzeit und Römsiche Kaiserzeit im Gebeit zwischen der Salzach und dem Donauknie. Frequenzanalysen, Schallpegelmessungen, Reichweiten. Doktorarbeit.
  • 2015/16: Erstellen einer Datenbank aller prähistorischen und    frühgeschichtlichen Musikinstrumentenfunde Österreichs
  • 2017_1: "Schutz vor Dämonen?" Glöckchen und Schellen aus dem spätawarischen Gräberfeld von  Vösendorf/Laxenburgerstraße. (Pilotprojekt)
  • 2017_2: Walzerklänge in Vindobona? Musikinstrumente und Klangobjekte im römischen Wien         sowie im Frühmittelalter und Mittelalter/Frühe Neuzeit (Pilotprojekt), Kooperationspartner: Stadtarchäologie Wien 

 

 

Preise:

Bücherpreis 2014 der Archaeologia Austriaca (Heft 97 - 98/2013-2014) für den Artikel: "Forschungen zur Akustik der Prähistorie. (Pomberger/Mühlhans/Reuter)


Vorträge:


 

  • „Tonklang -Klingende Keramik “ Prähistorische und historische Musikinstrumente aus gebranntem Ton, VortragsKonzertreihe „Musik & Archäologie“, Naturhistorisches Museum Wien am 12. 11. 2009.
  • Vorstellung und Analysen einiger urzeitlicher Gefäßflöten und Keramikpfeifen. Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte am 27. 4. 2010.
  • Die Gefäßflöten von Brunn am Gebirge/Flur Wolfholz - Rekonstruktion und Spielart. Internationales ÖGUF-Symposium 2010, 27. - 30. Oktober 2010,
  • Naturhistorisches Museum Wien "Am Anfang war die Stimme" musikalisch-musikarchäologischer Streifzug durch die Prähistorie, VortragsKonzertreihe „Musik & Archäologie“, Naturhistorisches Museum Wien, 6. März 2012.
  • Römische Musikinstrumente - Archäologischer Park Carnuntum, 2013.
  • Werkstatt Musikarchäolgie, Hauptschule Seewalchen, Schulprojekt der Kommission für Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen, UNESCO-Welterbe, 2013.
  • Werkstatt Musikarchäologie, Volksschule Keutschach, Schulprojekt der Kommission für Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen, UNESCO-Welterbe, 2014.
  • Film/DVD "Klänge der Steinzeit" (Sounds of the Stoneage), Regie: Petrus van der Let, Martin Luksan, 2014. 
  • Die Entwicklung der Musikinstrumente und Klangobjekte von der Spätbronzezeit bis zur Latènezeit im Gebiet zwischen der Salzach und dem Donauknie. Internationales Symposium in Biskupin, Polen 2014, 1.- 4 Juli 2014.
  • 15. – 18. 10. 2014
    „Glocken und ihre prähistorischen Vorgänger – Akustik & Deutung“ 
    ÖGUF-Symposium 2014 in Fließ (Tirol), Theatersaal in der Naturparkschule Fließ WAHRNEHMUNG, WERTSCHÄTZUNG & WIRKUNG - Der Mensch und sein Gut.

  • 13. 1. 2015 um 18:00 c.t.
    „Neolithische Instrumentenfunde aus dem Herzen Europas – Forschungen zur Akustik des Neolithikums“
    Arbeitskreis Musikarchäologie - ÖGUF 18:00 c.t. Hörsaal 7, Institut für Urgeschichte und historische Archäologien Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien

  • 17. Juni 2015: "Die Entwicklung der Musikinstrumente im Osten Österreichs und seinen östlichen Nachbarländern anhand akustischer Analysen" am Institut für Archäologien, Universität Innsbruck.

  • 5. 11. 2015: "Vom Horn zum Horn" VortragsKonzertreihe Musik & Archäologie, Festsaal Obere Augartenstrasse 26 - 28, 1020 Wien.

  • 30. März 2016: "Steinzeit - Klänge" Elektro Gönner, Mariahilferstraße 101, 1060 Wien 

  • 22. April 2016: Lange Nacht der Forschung. Institut für Archäologien, Universität Innsbruck, Langer Weg 11, 3. Stock, A - 6020 Innsbruck 

  • 25. 8. 2017: "Basso Sounds in the Neolithic? Basso Sounds in the Neolithic? Researching Musical Auditory Habits in the Middle Danube’s Neolithic". XV. Symposium of the ICTM Study Group on Music Archaeology & Workshop of the Music Archaeology Project (EMAP), Slovenian Academy of Sciences and Arts, Ljubljana, Slovenia

  • 8.11. 2017: "Syrinx, Leier und Aulos - Musizieren im 1. Jahrtausend v. Chr." - Keltenmuseum Hallein, Pflegerplatz 5, Hallein .

Termine - Vortrag:

8.11. 2017: "Syrinx, Leier und Aulos - Musizieren im 1. Jahrtausend v. Chr." - Keltenmuseum Hallein, Pflegerplatz 5, Hallein .

 

Lehre -  Universität

2016: Musikarchäologie SS 2016, Universität Wien, Institut für Urgeschichte und Historische Archäologien

Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien SS 2016►

 

2017/18: Musikarchäologie WS 2017, Universität Wien,  Institut für Urgeschichte und Historische Archäologien

Vorleseungsverzeichnis der Universität Wien WS 2017

 

 

Werkstatt Musikarchäologie für Schulen, Musikschulen und Museen:

24. 4. 2015: GRg 15, Diefenbachgymnasium, 1150 Wien: Werkstatt Musikarchäologie (Mitteleuropa, sowie Balkan, Ägypten, China, Süd- und Mittelamerika)

1. 9. 2015: Musikschule Langenzersdorf, Werkstatt Musikarchäologie 

3. Oktober 2015: Lange Nacht der Museen - Museum Traismauer, im römischen Turm ( "Hungerturm")

Instrumentenbau

8. Februar 2016: GRg 15, Diefenbachgymnasium, 1150 Wien: Werkstatt Musikarchäologie

Video Werkstatt Musikarchäologie►

 

Folder Werkstatt Musikarchäologie für Volksschulen►

Folder Werkstatt Musikarchäologie für AHS - NMS - HS►

Folder Werkstatt Musikarchäologie für Musikschulen►

Folder Werkstatt Musikarchäologie für Museen►

Folder Workshop Archaeomusicology for Schools►

 

"... noch vielen Dank für Ihren Vortrag und Ihre Arbeit mit uns, Ihr Workshop ist einer der besten, den ich je erlebt habe. Sie haben und viel mitgegeben! ..." Christina Intzés, GRg XV, Diefenbachgymnasium

 

 


 

 

Musikensembles:

  • ArchäoMusik Vienna: Beate Maria Pomberger, Albin Paulus und Bernhard Winkler, spielen auf rekonstruierten prähistorischen Musikinstrumenten.
  • Ensemble Ars Serena: Julia Auer, Enikö Balogh, Beate Maria Pomberger, Ingrid Wagner, Albin Paulus, Bernhard Winkler, Wolfram Wagner singen und spielen Werke antiker Komponisten, (Mesomedes, Horaz, et. al.) auf rekonstruierten römischen Musikinstrumenten (Aulos, Trigonum, Monoaulos, Cymbala, Lyra, Kithara, Fistula, Fistula obliqua, Sistrum, Tympanum)

Kontakt: met.arch2000(at)gmail.com